Traditionelles Feng Shui vergleicht ein Haus mit einem lebendigen Körper: Das Gelände ist sein Körper, die Feng-Shui-Energie ist sein Lebenselixier, das Land ist sein Fleisch, Pflanzen sind sein Haar, das Haus ist seine Kleidung und Türen sind seine Krone.
Wenn diese Elemente ausgewogen und harmonisch sind, gilt das Haus traditionell als elegant und verheißungsvoll. Deshalb fühlen sich manche Häuser hell, komfortabel und einladend an, sobald man sie betritt, während andere sich schwer oder bedrückend anfühlen können. Nach traditionellem Feng Shui rührt ein Großteil dieses Eindrucks vom Gesamtlayout des Hauses her.

Ein Haus mit gutem Tageslicht, einer offenen Atmosphäre und einem ausgewogenen Grundriss gilt traditionell als wünschenswerte Residenz.
Die folgenden Hauslayouts werden traditionell als weniger günstig angesehen.
1. Die Haustür zeigt direkt auf einen Aufzug oder ein Treppenhaus
Wenn der Haupteingang direkt auf einen Aufzug oder ein Treppenhaus zeigt, betrachtet das traditionelle Feng Shui dies als einen direkten Energiekonflikt.
Da ein Haus als ein Ort gilt, der positive Energie sammelt, wird angenommen, dass das Zeigen auf einen Aufzug oder ein Treppenhaus dazu führt, dass sich positive Energie zu schnell verteilt.
Eine traditionelle Abhilfe besteht darin, einen Sichtschutz oder eine Eingangstrennwand zwischen der Tür und dem Aufzug oder Treppenhaus anzubringen.
2. Die Haustür ist direkt auf einen Balkon ausgerichtet
Wenn Haustür und Balkon in einer geraden Linie liegen, empfiehlt das traditionelle Feng Shui, sie mit einem Sichtschutz oder einer Eingangstrennwand zu trennen.
Diese direkte Ausrichtung ermöglicht es der Energie, ohne Zirkulation direkt durch das Haus zu fließen. Ein traditionelles Sprichwort beschreibt dies so:
„Wenn Vorder- und Rückseite vollständig offen sind, gehen sowohl Menschen als auch Reichtum leicht verloren.“
Starke Zugluft, die durch dieses Layout entsteht, wird traditionell ebenfalls als ungünstig angesehen.
3. Die Haustür öffnet sich direkt zu einem langen Flur
Ein langer Flur, der direkt dem Eingang gegenüberliegt, wird traditionell als „Stechender-Herz-Schwert-Layout“ bezeichnet.
Je länger der Flur, desto ungünstiger wird er traditionell angesehen.
Wenn es keinen Sichtschutz oder keine Trennwand gibt, um die gerade Linie zu unterbrechen, empfiehlt das traditionelle Feng Shui im Allgemeinen, das Layout vor einem langfristigen Aufenthalt zu verbessern.
4. Fenster öffnen sich direkt zu einem Flur
Wenn Fenster direkt zu einem öffentlichen Flur öffnen, betrachtet das traditionelle Feng Shui dies als ein Layout, bei dem Energie leicht entweicht.
Es wird auch angenommen, dass dies die Privatsphäre beeinträchtigt.
Ebenso können zu viele Fenster Energie verteilen, während zu wenige Fenster natürliche Energie und Licht begrenzen können. Beide Situationen gelten traditionell als weniger wünschenswert.

5. Freiliegende Balken über den Wohnbereichen
Traditionelles Feng Shui rät davon ab, Betten, Sofas oder Sitzbereiche direkt unter freiliegenden Balken zu platzieren.
Es wird auch traditionell empfohlen, dass die Deckenhöhe über diesen Bereichen nicht dramatisch variieren sollte.
6. Zu viele scharfe Innenecken
Moderne Häuser weisen manchmal zahlreiche scharfe architektonische Ecken auf, insbesondere in Wohnzimmern.
Traditionelles Feng Shui assoziiert übermäßige scharfe Ecken mit einem gestörten visuellen Gleichgewicht.
Eine gängige traditionelle Empfehlung ist es, diese Ecken durch das Platzieren eines Schranks, einer dekorativen Trennwand oder einer großen, gesunden Zimmerpflanze in der Nähe zu mildern.
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