12 traditionelle Feng-Shui-Tabus

12 Traditional Feng Shui Taboos

1. Ein Spiegel, der dem Bett zugewandt ist

In der Volkstradition wird angenommen, dass Spiegel die Fähigkeit besitzen, „böse Energie“ und „Yin-Energie“ zu reflektieren. Wenn ein Spiegel nachts direkt auf das Bett zeigt, wenn die Yang-Energie des menschlichen Körpers am schwächsten ist, verdoppelt der Spiegel die Reflexion der Yin-Energie im Schlafzimmer auf den menschlichen Körper, was zu schlechter Schlafqualität, häufigen Albträumen und leichtem Aufwachen führt. Aus psychologischer Sicht kann das Aufwachen mitten in der Nacht und das Sehen des eigenen Spiegelbildes ein Schockgefühl hervorrufen, das im Laufe der Zeit den Geisteszustand beeinträchtigt. In der Feng-Shui-Theorie wird auch angenommen, dass ein Spiegel, der dem Bett zugewandt ist, das Energiefeld des Schlafzimmers stört, was zu Konflikten und Missverständnissen zwischen Paaren führt und die Harmonie ihrer Beziehung beeinträchtigt. Zusätzlich wird angenommen, dass der reflektierende Effekt des Spiegels das finanzielle Glück und das Nachkommenglück der Familie nach außen reflektiert, was es der Familie erschwert, Reichtum anzuhäufen, und die Entwicklung zukünftiger Generationen behindert.

2. Essstäbchen aufrecht in eine Reisschale stecken

In der chinesischen Kultur werden aufrecht stehende Essstäbchen in Reis nur bei Gedenkritualen verwendet. Dies bei alltäglichen Mahlzeiten zu tun, gilt als unangemessen. Kulturell symbolisiert es Trauer, und praktisch verstößt es gegen die Tischsitten und schafft Unbehagen für die Anwesenden am Tisch.

3. Nachts wiederholt zurückschauen beim Gehen

Volksglaube besagt, dass jeder Mensch schützende Energie trägt, oft symbolisiert als Lichter auf den Schultern. Ständiges Umdrehen in der Nacht soll dieses Schutzgefühl schwächen. Psychologisch erhöhen häufige Rückblicke Angst und Furcht und machen Menschen anfälliger dafür, Gefahren zu imaginieren, wo keine sind.

4. Einen Regenschirm im Haus öffnen

Das Wort für „Regenschirm“ klingt im Chinesischen ähnlich wie das Wort „Trennung“. Einen Regenschirm im Haus zu öffnen, wird traditionell als Zeichen der Disharmonie angesehen. Aus praktischer Sicht bringen Regenschirme Feuchtigkeit und Schmutz ins Haus, was das Raumklima und den Komfort eines Hauses stören kann.

5. Spät in der Nacht in Spiegel schauen

Die nächtliche Beleuchtung kann Reflexionen verzerren und Spiegel beunruhigend wirken lassen. Der traditionelle Glaube verbindet Spiegel nachts mit spiritueller Sensibilität, aber aus moderner Sicht spiegelt dieses Tabu die Tendenz wider, dass Schatten und Reflexionen Angst oder Fehlinterpretationen auslösen können, wenn der Geist müde ist.

6. Nägel nachts schneiden

Der Folklore zufolge wohnt der menschliche Geist in den Nägeln, und das Nägelschneiden in der Nacht kann den menschlichen Geist schädigen, wodurch er den Körper verlässt und zum Verlust der spirituellen Energie führt. Darüber hinaus wird angenommen, dass das Nägelschneiden in der Nacht böse Geister anzieht, um um die spirituelle Energie in den Nägeln zu konkurrieren, was Unglück bringt. Aus wissenschaftlicher Sicht ist es bei schlechter Beleuchtung in der Nacht leicht, sich beim Nägelschneiden in die Finger zu schneiden, was zu Infektionen und Schmerzen führen kann. Außerdem verlangsamt sich der Stoffwechsel des Körpers in der Nacht, und die Wachstumsrate der Nägel nimmt ebenfalls ab, was für ein gesundes Nagelwachstum ungünstig ist.

7. Ein Bett, das direkt der Haupttür gegenüberliegt

Betten, die Türen zugewandt waren, wurden traditionell mit Bestattungsarrangements in Verbindung gebracht. Praktisch setzt diese Anordnung Schlafende Licht, Lärm und Luftzug aus, was den Schlaf stören und ein Gefühl der Unsicherheit erzeugen kann.

8. Birnen verschenken oder eine Birne teilen

Im Chinesischen klingt das Wort „Birne“ wie „Trennung“. Aufgrund dieser Assoziation werden Birnen als Geschenke vermieden, insbesondere zwischen Paaren oder Familienmitgliedern. Dieser Brauch spiegelt emotionale Sensibilität wider und nicht einen wörtlichen Glauben.

9. Pfeifen oder Singen beim Gehen in der Nacht

Traditionell wurde angenommen, dass Lärm in der Nacht unerwünschte Aufmerksamkeit erregt. Psychologisch kann es die Wachsamkeit und Angst erhöhen, besonders an dunklen oder unbekannten Orten, wodurch sich Menschen unsicherer fühlen.

10. Eine Schlange töten, die das Haus betritt

Schlangen werden traditionell als Beschützer des Haushalts angesehen. Eine zu verletzen, soll das Glück des Haushalts beeinträchtigen. Aus moderner Sicht helfen Schlangen bei der Schädlingsbekämpfung und spielen eine wichtige ökologische Rolle, daher ist das Vermeiden von Schaden auch praktisch sinnvoll.

11. Geld am ersten Tag des Mondneujahrs leihen

Der erste Tag des Jahres symbolisiert Anfänge. An diesem Tag Geld zu leihen oder zu borgen, wird als Wegsenden von Wohlstand angesehen. Psychologisch bevorzugen es Menschen, das Jahr ohne Schulden oder finanziellen Druck zu beginnen.

12. Das erste oder letzte Hotelzimmer wählen

Zimmer am Ende von Gängen sind oft ruhiger, weniger zentral gelegen und manchmal schlecht belüftet. Der traditionelle Glaube bezeichnet sie als energetisch instabil, während die moderne Begründung Isolation, Sicherheitsbedenken und verminderten Komfort als die eigentlichen Probleme nennt.

 

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